Organisationsentwicklung in Unternehmen
- Patrick Hoffmann

- 5. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. März
Perspektivwechsel und gemeinsames Wachstum – unser Organisations-Workshop in Malaysia
Es sind oft die besonderen Momente, die uns innehalten lassen und Raum schaffen, Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Unser Organisationsentwicklungs-Workshop in Malaysia war genau so ein Moment. Eine gemeinsame Zeit, in der es nicht ausschließlich um Strategien oder Prozesse ging, sondern vor allem um die Menschen dahinter.
Gerade in herausfordernden Phasen brauchen Organisationen Räume, in denen Transformation bewusst begleitet wird – damit Mitarbeitende weiterhin Orientierung und Sicherheit spüren.
Gemeinsam haben wir auf die Organisation geschaut, Visionen geschärft und darüber gesprochen, was es braucht, um als Team weiter zusammenzuwachsen. Dabei ging es weniger um das perfekte Modell oder die ideale Struktur, sondern vielmehr um ehrliche Gespräche, unterschiedliche Blickwinkel und den Mut, Dinge offen anzusprechen.
Denn wie so oft in Organisationen bleiben viele Themen im Verborgenen. Es wird eher übereinander gesprochen als miteinander. Genau hier beginnt echte Veränderung – wenn Themen ausgesprochen werden dürfen.
Der Einstieg in den Workshop war bewusst locker gestaltet. So entstand schnell eine Atmosphäre, in der Austausch möglich wurde und jeder seine Perspektive einbringen konnte. Wir arbeiteten unter anderem mit der Ballon-Methode sowie der Start-Stop-Continue-Übung. Diese half dem Team zu reflektieren: Was sollten wir beginnen? Was dürfen wir bewusst loslassen? Und was funktioniert bereits gut und sollte gestärkt werden?
Besonders lebendig wurde es während einer kreativen Post-it-Session. Ideen wurden sichtbar gemacht, bestehende Strukturen hinterfragt und Themen angesprochen, die im Alltag oft zu wenig Raum bekommen. Kommunikationslücken, operative Hindernisse oder unterschiedliche Erwartungen wurden greifbar – und genau daraus entstanden neue Lösungsansätze.
Was diesen Workshop für mich besonders gemacht hat, war zu beobachten, wie sich im Laufe der Tage etwas im Team veränderte. Menschen rückten näher zusammen, es wurde viel gelacht – oft ein gutes Zeichen dafür, dass sich Spannungen lösen und Vertrauen entsteht.
Auch die Momente außerhalb des Workshopraums – beim gemeinsamen Mittagessen oder später auf dem Badmintonplatz – waren genauso wertvoll wie die strategischen Gespräche.
Am Ende bleibt eine einfache, aber wesentliche Erkenntnis: Organisationen entwickeln sich nicht durch Strategiepapiere oder Ansagen von oben, sondern durch Menschen, die bereit sind, gemeinsam hinzuschauen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen.
Mit klareren Rollen, offenem Feedback und einem gemeinsamen Blick nach vorne haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Die Reise geht weiter – und wir sind gespannt, welche Perspektiven sich auf diesem Weg noch eröffnen werden.
Patrick Hoffmann, Mai 2024













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